Informationen über Planungen
von Radschnellwegen in der Region Hannover


Radschnellwege (RSW) sind Radverkehrsverbindungen, die direkt geführt und qualitativ hochwertig Wohn- und Gewerbegebiete bzw. Stadtzentren miteinander verknüpfen. Ihr besonderes Merkmal ist die Möglichkeit einer gleich bleibenden Fahrgeschwindigkeit mit relativ geringem Energiebedarf, was durch Kreuzungsfreiheit (Unter- und Überführungen), Geradlinigkeit bzw. große Kurvenradien, durch gute Oberflächenbeschaffenheit und größere Radwegbreiten erreicht wird. Dieser Planungsansatz hat seinen Ursprung in den Niederlanden und findet zunehmend Nachahmung in Europa
(siehe -> [ Radschnellwege haben Potenzial ] ).
In Deutschland gibt es erste Ansätze in der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg und im Ruhrgebiet.
-> [ hier mehr lesen über Radschnellwege ]

"Cycle-Highways" findet man wie in den Niederlanden bereits auch in London und in Kopenhagen.
Dort befinden sich die "Cycle-Highways" in Haupteinzugsgebieten bzw. berühren diese.
An manchen Stellen mussten dort Kfz-Fahrspuren den "Cycle-Highways" weichen oder "Cycle-Highways" bekamen dort Vorrang durch die Beschilderung "Cycle-Highway, Busses allowed"!
Ein Radschnellweg abgelegen von Haupteinzugsgebieten oder vorhandene Wirtschafts-/ Naherholungswege zu nutzen, macht dagegen wenig Sinn -> [ hier mehr lesen ]